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Viele Menschen benutzen THC-haltige Produkte als Heil- oder Genussmittel. Doch nach wie vor sind Hasch und Gras illegal. Deshalb stellen sich THC-Geniessenden vielfältige Probleme. Wir vom Verein Legalize it! helfen Menschen, die mit THC-Produkten Umgang pflegen, bei rechtlichen Fragen. Dafür bieten wir persönliche Beratungen und schriftliche Informationen an.
Wir verfolgen die politische Entwicklung rund um Hanf in der Schweiz und veröffentlichen Einschätzungen dazu. Letztlich wollen wir die vollständige Legalisierung von Hanf erreichen – auch wenn der Weg dorthin noch lang sein wird.
Über die sechs Punkte in der Navigation ganz oben auf der Seite (bzw. auf dem Handy im Hamburger-Menü) kannst du unsere Hauptthemen erreichen. Die Schnellnavigation führt zu den jeweiligen Unterthemen eines Hauptthemas (hier zu Aktuellem aus unserem Verein, der Verfolgung und der Politik). Unten findest du alle aktuellen Informationen von unserem Verein Legalize it!
Anfang Februar ist die Übersicht über die Vernehmlassungsantworten zum Cannabisproduktegesetz (CanPG) erschienen. Es ist ein grosser Brocken: 2'830 Seiten umfasst das PDF.
Viele Kantone möchten mehr Geld für ihre Arbeit, einige Parteien sind grundsätzlich dagegen, etliche Stellungnahmen möchten kleinere oder grössere Änderungen… Schnell wird das kaum vorwärtsgehen.
Wir sehen vor allem: Das CanPG wurde beim Entwickeln zwar durchdacht, aber Mehrheitsfähigkeit war nicht der Hauptansatz. Nun muss sich zeigen, welche Teile davon Mehrheiten im Parlament finden können.
In unserer Politikgruppe schauen wir solche Dokumente zusammen an und entwickeln Projekte, um die heutige Lage zu verbessern. Wenn du mitmachen möchtest, melde dich gerne!
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CannaTrade feiert 25 Jahre – vom 29. bis 31. Mai 2026 in der Halle 622 in Zürich! 🌿
Erlebe die Jubiläumsausgabe der ältesten Hanfmesse Europas mit über 150 Ausstellenden, dem legendären Joint Roll Contest, dem CannaSwissCup und dem Buds & Beats Festival. 💚
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📅 Und pssst… jeden Sonntag gibt’s einen kleinen 25years Flashback mit Highlights aus 25 Jahren CannaTrade – nicht verpassen!
🎫 Tickets & Infos: www.cannatrade.ch
Seit 20 Jahren gilt Nulltoleranz für THC im Strassenverkehr. Sobald THC im Blut nachgewiesen wird, gilt man als fahrunfähig, auch wenn keine Beeinträchtigungen ersichtlich sind. Es scheint kaum möglich, einen sinnvollen Wirkungsgrenzwert für THC im Blut zu etablieren. Diese neue Studie möchte nun herausfinden, ob die konkrete, reale Beeinträchtigung gemessen werden kann bzw. wie man feststellen kann, dass die Fahrfähigkeit gegeben ist. Mehr Infos dazu findest du in diesem Flyer.
Ein neues Buch ist erschienen zum Thema Cannabis bei MS: Wie THC meine Beine beflügelte.
Dieses Buch ist zugleich Erfahrungsbericht zur Behandlung von Multipler Sklerose mit Medizinalcannabis, wie auch eine Erinnerung an die mittlerweile verstorbene Autorin, die ihren Leidensweg mit Hanfmedizin erträglicher machen konnte.
Esther war lange Jahre Mitglied in unserem Verein. Nach ihrem Tod hat ihre Schwester dieses Buch nun veröffentlichen können. Ein Klick auf das Bild führt dich zum Nachtschattenverlag, bei dem du das Buch bestellen kannst.
Nach einigen Ferientagen und administrativen Arbeiten sind wir wieder wie üblich zu erreichen: Montags, dienstags und freitags (jeweils am Nachmittag) sind wir am besten telefonisch zu erreichen (079 581 90 44).
Die nächsten Termine:
Diese Tage haben unsere Mitglieder die aktuelle Nummer 108 unseres Magazins Legalize it! bekommen.
Die Winternummer enthält vor allem eine Übersicht zum Entwurf des Cannabisproduktegesetzes CanPG.
Auf acht Seiten gibts neben einer Zusammenfassung und unserem Standpunkt zahlreiche Infos zu Konsum, Anbau/Herstellung, Verkauf und Lenkungsabgabe – die positiven wie auch negativen Punkte klar aufgezeigt.
Weitere Themen sind das 25-Jahre-Jubiläum der Hanfmesse CannaTrade und unsere Vereinsversammlung.
Wir haben zudem eine weitere Ausgabe unseres Magazins Legalize it! pdfisiert. Die Ausgabe 107 steht nun sowohl als Ganzes wie auch als Einzelartikel in den Bereichen Politik, Justiz und Szene zum Download bereit. Die aktuelle Ausgabe (#108) ist nach wie vor unseren Mitgliedern vorbehalten.
Im Januar 1996 habe ich als Sekretär unseres Vereins begonnen. Ich war 26 Jahre jung. Es war die Zeit der Duftsäckchen (Hanfkraut nicht zur Betäubungsmittelgewinnung) und der Hanflädeli. Damals begann auch der letzte grosse Politzyklus, der Hanf in der Schweiz legal zugänglich machen wollte. Nach einer wilden Zeit mit hunderten Hanflädeli scheiterte dieser Ansatz 2004, weil der Nationalrat einfach nicht darüber debattieren wollte. Dann folgten die dunklen Jahre, wie ich sie nenne: Repression, Repression, Repression.
Ich habe sehr viel erlebt in diesen nun 30 Jahren: Was die Verfolgung anrichten kann, was juristisch (nicht) möglich ist. Auch die Einführung der Ordnungsbussen für beobachteten Konsum, den Kampf um die Straffreiheit der geringfügigen Menge, die Hanfsamenverfolgung ab 2015, die schrittweisen Erleichterungen für Medizinalhanf sowie den Beginn der Pilotprojekte, wo wir eine Abgabestelle führen und ich eine Lizenz zum legalen Verkauf erhalten habe. Nun läuft der nächste grosse Politzyklus und ich bin sehr gespannt, wohin dieser führt!
Ich konnte vielen Menschen helfen: Mit unserem Shit happens zur rechtlichen Lage sowie unseren juristischen Infos auf hanflegal.ch. Dazu kamen unzählige persönliche Beratungen zum Umgang mit der Repression, wo ich vielen die rechtliche Lage erklären und helfen konnte, bessere Aussagen zu machen oder einen anderen, weniger auffälligen Umgang mit Hanf zu entwickeln. Auch dass wir es schafften, die Nichteinziehbarkeit einer geringfügigen Menge vor Bundesgericht zu klären, war sehr befriedigend.
Es gab in diesen 30 Jahren auch viele sehr schwierige Momente. Gerade finanziell war es immer wieder äusserst knapp. Aber wir haben diese Klippen jedes Mal, wenn auch haarscharf, umschifft. Dafür möchte ich allen Mitgliedern danken: für ihre Mitgliederbeiträge und Spenden. Ganz speziell möchte ich den Mitgliedern ein Kränzchen winden, die in solchen Krisenmomenten tief in die eigene Tasche gegriffen und mit Grossspenden ausgeholfen haben. Ohne euch wäre dies alles nicht möglich gewesen!
Nun bin ich 56 Jahre alt. Bekommen wir eine Legalisierung bis zu meiner Pensionierung hin? Es ist ja nicht sicher, dass das CanPG durchkommt. Aber vielleicht tritt wenigstens ein Teil in Kraft? Interessant wird es auf alle Fälle bleiben. Schön wäre, wenn wir dieses elende Verbotsregime endlich in den Abfalleimer der Geschichte befördern könnten. Zeit wäre es!
Diesen Freitag, 28. November, gibt es das Super-Crazy-Early-Bird-Tagesticket für die CannaTrade 2026 zum Preis von CHF 15. 🎟️💥
Anstatt das Ticket noch günstiger zu machen, hat sich die CannaTrade Folgendes ausgedacht:
Die Hälfte der Einnahmen wird an Legalize it! gespendet, um den Einsatz für eine fortschrittliche Cannabis-Politik in der Schweiz zu unterstützen. 🌿🇨🇭✨
Hol dir dein Ticket und setz ein Zeichen – für die Cannabis-Legalisierung! 💚✊
Hier kannst du das Super-Crazy-Early-Bird-Tagesticket kaufen (am 28.11.25) 🔗
Der Herbst neigt sich dem Ende zu, es wird kalt. Die Pflanzen draussen sind geerntet, die meisten wohl schon getrocknet. Ich hoffe, nur wenige haben dabei rechtliche Probleme bekommen. Die Repression ist um einiges schwächer als auch schon, auch wenn sie nach wie vor tausende Menschen jedes Jahr betrifft.
Einige Ernten sind mittlerweile legal: Die Produktion für die Pilotversuche sind ein erstes Zeichen, dass der gesamte Umgang mit Hanf legal möglich werden könnte. Der Entwurf zum Cannabisproduktegesetz CanPG liegt vor. Auch wenn er eine sehr umständlich Regelung vorschlägt: Der ganze Prozess von Anbau bis Verkauf wäre damit legal möglich.
Die Auswertung der Vernehmlassungsantworten wird im nächsten Jahr aufzeigen, ob Mehrheiten dafür gefunden werden können. In trockenen Tüchern ist da jedenfalls noch nichts. Ich hoffe, alle schaffen es, sich für das Gelingen einsetzen. Auch wenn nicht allen alles gefällt.
Letztlich wird auch das CanPG höchstens eine Etappe in Richtung Legalisierung sein, wenn auch eine äusserst wichtige. Da werden einige weitere Schritte folgen müssen. Es ist ein langer Prozess, das jahrzehntealte Verbot hinter uns zu lassen.
Firmenmitglieder führen wir auf unserer Firmenliste auf: sowohl hier elektronisch wie auch in unserem Magazin Legalize it! auf Papier. Bei Vereinen machen wir gerne eine Austauschmitgliedschaft.
Nun steht die Geschenkezeit bevor. Wir bitten dich, Firmen, die uns unterstützen dabei als erste zu berücksichtigen!
Unsere Vernehmlassungsantwort haben wir hochgeladen, damit ist für uns der erste Teil des politischen Prozesses abgeschlossen.
Du findest unsere ausführliche Stellungnahme in der Originaltabelle, die Zusammenfassung unserer Änderungswünsche sowie unsere Kurzfassung auf hanflegal.ch/canpg.
Die Vernehmlassung zum Cannabisproduktegesetz ist am Laufen, aber eigentlich würde die Frist zur Behandlung des Geschäftes 20.473 Ende September 2025 ablaufen. Am 26. September hat der Nationalrat nun die Frist verlängert, so dass Zeit bleibt bis September 2027.
Heute eine äusserst spezielle Geschichte aus dem Strassenverkehr. Sie zeigt, dass man selbst ohne irgendeinen Konsum grosse Kosten tragen muss, wenn die Polizei halt einen Verdacht hat: Ein Autofahrer wird kontrolliert, alle Test sind negativ, ärztlicher Untersuch positiv, trotzdem Kosten von rund 1'500 Franken und die Rechtsschutzversicherung will nicht wirklich aktiv werden…
Doch lies selbst: Strassenverkehr: Zahlen ohne Schuld. Wirklich eine unschöne Geschichte!
Am letzten Samstag haben wir von 12 bis 19 Uhr den Entwurf für ein Cannabisproduktegesetz diskutiert.
Die Bestimmungen zum Konsum sind ziemlich gut: Konsum ist frei, Besitz und Anbau mit Grenzen legal. Die maximal drei Pflanzen und der Anbau nur in der eigenen Wohnung ist allerdings restriktiv.
Gewerbsmässiger Anbau und Produktion ist mit Bewilligung möglich, ähnlich wie schon heute für die Pilotprojekte. Der erste grosse Haken liegt beim Verkauf: Dieser soll nur mit Konzessionen möglich sein, das ist sehr restriktiv. Eine Bewilligung erhält eine Firma, wenn sie die Bedingungen erfüllt. Eine Konzession hingegen kann verweigert werden, auch wenn die Bedingungen erfüllt sind.
Das grösste Problem ist aber die Höhe der Lenkungsabgabe: Diese wird vom Bundesrat in einer Verordnung bestimmt und angepasst. Die Höhe ist also nicht im Gesetz festgehalten. Allerdings gibt es im Bericht eine illustrative Tabelle, die so hohe Sätze enthält, dass ein Gramm Gras oder Hasch mit 20 % THC über 20 Franken kosten würde. Damit kann man den Schwarzmarkt kaum ernsthaft in Bedrängnis bringen (und dieses Ziel ist unverständlicherweise auch im Gesetz nirgends erwähnt).
Wir arbeiten nun unsere Vernehmlassungsantwort bis Ende September in allen Details aus.
Nun sind die Unterlagen veröffentlicht worden. Folgende Dokumente gibt es zu lesen:
Entwurf Cannabisproduktegesetz
Die Startseite zur Vernehmlassung enthält Links zu weiteren Dokumenten
Zu den Verordnungen, die wichtige Präzisierungen enthalten würden, gibt es bisher keine Entwürfe.
Alle sollten die Texte möglichst rasch lesen und bei Interesse eine Rückmeldung geben. Was findet ihr gut, was schlecht? In welche Richtung soll unsere Vernehmlassungsantwort gehen?
Viele können sich nicht vorstellen, in ein Strafverfahren wegen THC verwickelt zu werden. Meistens geht ja auch alles gut: Sei es Konsum, Verkauf, Autofahren… Doch geraten weit über 10'000 Menschen jedes Jahr in ein solches Strafverfahren wegen Hanf. Wir haben einige aktuelle Dokumente von 2025 aufgeschaltet, die zeigen, wie ein solches Strafverfahren enden kann.
Wir sind immer interessiert an Dokumenten (Strafbefehle, Verfügungen, Protokolle, Untersuchungen sowie Erlebnisberichte). Denn das Gesetz ist das eine, aber die konkrete Umsetzung sieht man nur in den Strafbefehlen der Staatsanwaltschaften. Du kannst sie uns gerne mailen, vorbeibringen sowie per Whatsapp oder Threema übermitteln (siehe die Angaben im Footer dieser Seite).
Am 22. August 2023 starteten wir mit dem Verkauf von Cannabis an unsere Studienteilnehmenden. In den vergangenen zwei Jahren haben wir nun schon über 32 Kilogramm verschiedene Sorten Gras und Hasch verkauft – garantiert sauber (laborgetestet) und aus Schweizer Bio-Anbau!
Unser Bild zeigt die momentan verfügbaren Sorten. Mittlerweile haben wir über 130 Mitglieder und können noch ein paar Leute (aus der Stadt Zürich) aufnehmen. Die Studie läuft noch mindestens bis Oktober 2026, eine Verlängerung um weitere zwei Jahre wird angestrebt.
Wir berichten fortlaufend über unsere Erkenntnisse im Magazin Legalize it!, zuletzt in Ausgabe 104 (Winter 24/25). Für Anmeldung und weitere Infos: Hanfstübli
Seit Ende 2024 haben wir neben unserem Büroteil in einem Grossraumbüro einen Sitzungsraum gleich nebenan mieten können. Nach einigen Beschaffungen (Computer, Beamer, Tisch, Stühle, Kaffeemaschine und ganz neu noch einen Ventilator gegen die Sommerhitze) ist er nun fast fertig eingerichtet.
Dieser eigene Raum ist sehr gut geegneitet für Rechtsberatungen, Politik-Sitzungen, Gespräche mit Medien, ruhiges Nachdenken und Verdampfer-Beratungen. Wir können dort auch Teilnehmende online zuschalten, dafür haben wir ein spezielles Gerät mit Mikrofon und 360-Grad-Kamera. In den letzten Monaten hat Fabian dort auch unser Archiv digitalisiert (über 8'000 Dokumente).
Wir freuen uns sehr über diese neue Möglichkeiten und danken dem Hanfstübli für die Übernahme der Miete!
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat am 3./4. Juli nochmals über den Entwurf für ein neues Cannabisproduktegesetz beraten (Geschäft 20.473). Damit hat sie ihre Arbeiten abgeschlossen und die Vernehmlassung soll Ende August beginnen.
Dem Nationalrat beantragt sie, die Frist für die Behandlung des Geschäftes nochmals um zwei Jahre zu verlängern (Medienmitteilung). Die Links für die PDFs werden wir auf unserem hanflegal.ch aufschalten, sobald wir sie kennen.
Unsere Politikgruppe wird sich sowohl im August wie auch im September treffen und damit beginnen, unsere Vernehmlassungsantwort zu formulieren.
Werde Mitglied und gestalte die Zukunft der Schweizer Cannabis-Politik mit!
Wir wünschen allen einen schönen Restsommer!
