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Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat sich überraschend schnell bereits am 6. bis 8. Mai getroffen, um (unter anderem) über die Vernehmlassungsantworten zum CanPG zu diskutieren. Ihren Auswertungsbericht zur Vernehmlassung findest du hier. In ihrer Medienmitteilung vom 8. Mai heisst es: «Mit 16 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung hat die Kommission beschlossen, die Arbeiten (…) fortzuführen.»
Nun soll ihre Subkommission die wesentlichen Kritikpunkte prüfen: mehr Jugendschutz, mehr Mittel für die Kantone, Vollzug vereinfachen, Online-Verkauf überdenken. Diese Arbeit soll «im Verlaufe dieses Jahres» erledigt werden. Durch diese Verzögerung verschiebt sich das Projekt CanPG weiter in die Zukunft.
Damit wird es für die Teilnehmenden der Pilotprojekte zu spät kommen: So werden sie wieder auf den Schwarzmarkt zurückkehren müssen. Wir arbeiten daran, eine Überbrückungslösung zu entwickeln, damit das nicht geschieht.
Cannabisproduktegesetz: Unsere Einschätzung zum Entwurf
Freiheit mit Grenzen: Konsum und Vorbereitung
Mit Bewilligung legal: Gerwebsmässiger Anbau
Mit Bewilligung erlaubt: Gewerbsmässige Herstellung
Ohne Konzession geht nichts: Verkauf an Konsumierende
Cannabisproduktegesetz: Die Vernehmlassung läuft
Zu den Verordnungen, die wichtige Präzisierungen enthalten würden, gibt es bisher keine Entwürfe, nur einige Hinweise im erläuternden Bericht.
Die parlamentarische Initiative von Heinz Siegenthaler (Die Mitte) möchte Anbau, Produktion, Handel und Konsum von THC-haltigem Cannabis nach den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen (EKSF) gesetzlich neu regeln. 1)
Status: Nach der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) hat nun auch die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) der Initiative am 18./19. Oktober 2021 Folge gegeben (Medienmitteilung SGK-N und Medienmitteilung SGK-S). Als Nächstes wird die SGK-N innert zwei Jahren einen Erlassentwurf ausarbeiten. Details zum Prozess der parlamentarischen Initiative.
In der Sitzung am 8. April 2022 entschloss sich die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit mit 13 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen, eine Subkommission einzusetzen, die nun diese Arbeiten konkret angehen soll (Medienmitteilung).
Im August 2023 wurde bekannt, dass die Kommission eine Fristverlängerung beantragen wird und somit zwei weitere Jahre Zeit erhält für ihre Beratungen. Antrag zur Verlängerung und Kommissionsbericht vom 31.8.23
Die Subkommission hat ihre Beratungen Ende 2024 abgeschlossen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit wird nun einen erläuternden Bericht erarbeiten lassen: Medienmitteilung. Wahrscheinlich im Sommer 2025 wird dann der Bericht und der Gesetzestext vorliegen und in die Vernehmlassung geschickt werden.
Heinz Siegenthaler hatte bereits 2018 im Geschäft 18.3150 versucht, Cannabis gleich zu hochprozentigem Alkohol zu behandeln. Dieses Geschäft wurde im Juni 2020 abgeschrieben, weil es nicht innert zwei Jahren abschliessend im Rat behandelt wurde. Im Vergleich zum Geschäft von 2018 hat das aktuelle Geschäft jedoch mit 40 Mitunterzeichnenden eine deutlich bessere Chance.
Unsere Artikel zur Änderung des BetmG aus den letzten Jahren findest du hier.

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Die aktuelle Ausgabe des «Shit happens» erklärt die rechtliche Lage unseres Genussmittels in der Schweiz.
Präventiv und im Notfall geben wir unseren Mitgliedern gratis Rechtsauskünfte bei allen rechtlichen Fragen um THC.