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Liebes Mitglied
Auch wenn die Verzeigungszahlen massiv zurückgegangen sind, trifft die Hanf-Repression immer noch 13'000 Menschen pro Jahr. Seit zehn Jahren verfolge ich nun die Hanfsamenverfolgung und im Juli gab es dazu zwei exemplarische Fälle:
Diese Spannweite ist schon maximal. Sie zeigt, dass es mittlerweile effizienzorientierte Staatsanwaltschaften gibt, die bei Bagatellfällen keine Zeit vergeuden wollen. Die beiden Fälle zeigen aber auch, dass Betroffene sich gut überlegen müssen, ob und was sie aussagen. Bei Fragen steht unsere Rechtsauskunft zur Verfügung.
Bloss weil ein neues Gesetz in Diskussion ist, verschwindet die Hanf-Verfolgung nicht einfach so. Das bisherige Gesetz ist immer noch in Kraft und wird mal stärker, mal schwächer durchgesetzt. Aber es ist nach wie vor ein scharfes Gesetz!
Hanfige Grüsse vom Sekretär
Sven Schendekehl
